12 Oktober 2007

Christchurch Tag 2

Heute morgen sind wir dann in aller Ruhe aufgestanden und haben uns auf den Weg gemacht Christchurch zu erkunden. Und dann kam er, der Kälteschock! Gestern in Brisbane waren noch warme 27 Grad und heute sind es gerade mal 9 Grad in Christchurch. Das ist die tiefste Temperatur seit dem wir Deutschland vor 10 Monaten verlassen haben! Horror! Und das auch für mich wo ich eigentlich keine Frostbeule bin. Und dann mussten wir leider nach kurzer Zeit feststellen, das dass Zentrum von Christchurch gerade mal so groß ist wie das Allee Center in Magdeburg. Trotzdem gab es aber ein paar coole Geschäfte. Mit dem gelben Gratisshuttlebus sind wir gleich in den ersten neuseeländischen Supermarkt gefahren und ich muss sagen, die Neuseeländer ernähren sich gesünder als die Australier. Außerdem hat mich die Auswahl schon eher an einen europäischen Supermarkt erinnert. Echt cool. Haben gleich mal für das morgige Frühstück eingekauft. Zimmerfrühstück und das im Bett mit Fernseher, was für ein Luxus.

Und dann kam er der Schweizer Belgier! Um 16 Uhr ist Béla wie verabredet im Hotel eingetroffen. Schon komisch wenn man sich an einem unbekannten Ort, 20000km von zu Hause, in einem Hotel, zu einer verabredeten Zeit, nach 8 Monaten wiedertrifft. Hab mich auf jeden Fall super gefreut nach soooo langer Zeit mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehn. Dennis, Béla und ich sind dann erstmal zusammen losgezogen und haben den Botanischen Garten ausgecheckt. Auf dem Rückweg haben wir in einem belgischen Biercafé gestoppt und natürlich mit original belgischen Bier auf die kommenden 5 Wochen angestoßen.

Im Anschluss ging es in ein spanisches Restaurant, in dem wir das leckerste Abendessen seit, ja seit, ach keine Ahnung jedenfalls seit einer Ewigkeit hatten. Und danach weiter zum Billardspielen. Alles in allem ein cooler erster Tag in Christchurch vollgepackt mit schönen Sachen. Und nun? Nun sitz ich hier, zurück im Hotelzimmer und schreib euch die ersten neuseeländischen Erlebnisse und hinter meinem Rücken schnarchen Béla und Dennis um die Wette.

Aber keine Sorge, ich bin immer für alle Fälle gerüstet. Da werden wohl heute wieder die Ohropax herhalten müssen. In diesem Sinne eine gute Nacht!

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